Neuer Weltmarktführer:
Zusammenschluss von Minimax und Viking
Das neue Unternehmen verfügt über ein integriertes Geschäftsmodell mit komplementären Produkten und Dienstleistungsangeboten für internationale Kunden aus diversen Branchen. Minimax ist bekannt für Kompetenz in Installationen, Dienstleistungen und im Engineering sowie für die komplette Bandbreite an Brandschutzsystemen – inklusive gasbasierten und Brandmeldesystemen. Die Viking Group gilt in der Technologie, Fertigung und im Vertrieb von Sprinklersystemen und verwandten Produkten als einer der Branchenführer. Insgesamt ist Viking an mehr als 35 Standorten vertreten, etwa die Hälfte davon befindet sich in den USA. Wesentliche Viking-Produkte sind Sprinkler, Ventilstationen, Kupplungen und andere mechanische Komponenten. Zudem betreibt das Unternehmen zwölf Rohrvorfertigungen, davon wiederum zehn in Nordamerika.
Beide Unternehmen ergänzen sich auch geografisch, sodass die neue Gruppe eine größere Marktabdeckung aufweist.
Laut Klaus Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Minimax, entsteht durch den Zusammenschluss ein echter Global Player mit starken Produkten, Dienstleistungen und Vertriebskapazitäten. Die Basis bilde der Fokus von Minimax auf Installationen und Dienstleistungen sowie auf bewährten Speziallösch- und Brandmeldesystemen. Dagegen liege der Schwerpunkt der Viking Group auf der Fertigung und dem Vertrieb von hochwertigen Sprinklern und Sprinklersystemen. Das neue Unternehmen werde mit erweiterten Kapazitäten noch besser in der Lage sein, Wachstumschancen nicht nur auf bestehenden Märkten zu nutzen, sondern weltweit.
Klaus Hofmann wird auch im fusionierten Unternehmen das Management führen, während Tom Groos, Chairman der Viking Group, den Vorsitz des Beirats übernimmt. Die Anteilseigner von Minimax und Viking werden auch Anteilseigner des neuen Unternehmens, IK Investment Partners bleibt dabei der größte Gesellschafter. Das neue Unternehmen wird seinen Sitz in Bad Oldesloe haben und rund 6.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigen.