Einweihung:
Neues Forschungszentrum
„Das neue Minimax Forschungszentrum ist eine Investition in die Zukunft“, lobte Karin Wiedemann, Staatssekretärin im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium. Rund 160 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Brandschutzbranche nahmen an der offiziellen Einweihungsfeier am Minimax Unternehmenshauptsitz in Bad Oldesloe teil. In Anerkennung seiner Lebensleistung in der Forschung und Entwicklung von Minimax wurde das Forschungszentrum nach dem langjährigen Technischen Direktor Wolf-Thomas Jetzlaff benannt. „Minimax wird lange von den Impulsen profitieren, die Wolf-Thomas Jetzlaff der Forschung gegeben hat“, so Klaus Hofmann, Vorsitzender der Geschäftsführung.
Dank der neuen technischen Möglichkeiten können im Forschungszentrum jetzt noch mehr Versuche im Maßstab 1:1 durchgeführt werden als schon zuvor. Unter anderem ermöglicht eine mobile, aus zwei variablen Hälften bestehende Zwischendecke im größten Brandversuchsraum (320 Quadratmeter) die Raumhöhe von 15 Metern bis auf zwei Meter abzusenken. Dadurch können unterschiedliche Raumhöhen simuliert und sogar zwei unterschiedliche Versuchsaufbauten parallel erstellt werden.
Nach dem Motto „Bei uns brennt es, damit es bei Ihnen nicht brennt“ werden bereits seit 1968 Brandversuche in Bad Oldesloe durchgeführt. Sie liefern den praktischen Beweis der theoretischen Brandschutzforschung. Außerdem werden kundenspezifische Brandschutzkonzepte getestet.
Die Zusammenarbeit mit Versicherern, Prüfstellen, Baubehörden und Normungsstellen und die Entwicklung neuer Lösungen bieten oftmals die Grundlage internationaler Brandschutzrichtlinien und Prüfmethoden für Bauteile und Systeme. Das neue Minimax Forschungszentrum trägt dazu bei, die Forschung und Entwicklung in Zukunft noch weiter auszubauen.
