Brandschutz auf hoher See:
Minimax schützt acht Gastanker
Gase werden in der Regel im flüssigen Zustand befördert, der durch Kühlung oder Überdruck entsteht. Diese Flüssiggase werden dann mit Spezialschiffen, den so genannten Gastankern, transportiert. Die komplexe Technik der Gasanlage, die Tanks und das Rohrleitungssystem verwandeln die Schiffe quasi in schwimmende Chemiefabriken.
Die Meyer Werft in Papenburg, Deutschland, baut acht dieser Seeriesen von jeweils 155 Meter Länge. Auftraggeber sind die Reedereien Solvang ASA (Stavanger, Norwegen) und Harpain Reederei GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der Harpain Shipping GmbH und der Hansa Hamburg Shipping GmbH & Co. KG, (Hamburg, Deutschland). Minimax sorgt auf allen Gastankern für die Planung und Installation der Brandschutzeinrichtungen. Das zweite Schiff ist gerade fertiggestellt und mit Feuerlöschanlagen ausgerüstet.
Der Brandschutz ist speziell auf die einzelnen Bereiche abgestimmt: Die Übergabestationen (Crossover) werden mit Pulverlöschanlagen geschützt, in den Maschinenräumen wird eine CO2-Anlage für den Raumschutz installiert und darüber hinaus direkt für die Maschinen eine automatische Wassersprüh-Objektschutzanlage.
Für das Oberdeck sind Wassersprühanlagen vorgesehen und im Küchenbereich findet eine CO2-Anlage für den Abluftkanal sowie eine KS 2000 für die Fritteuse ihre Anwendung.
Die Gastanker stellen also eine besondere Herausforderung an den Brandschutz, bei deren Planung und Installation spezielles Know-how notwendig ist. Minimax ahoi!